Die Randteile meines Lebens

Erster Tag

Nach meinem Abitur war für mich klar ich wollte ein Fsj. Ein freiwilliges soziales Jahr machen, ein bisschen Engagement und dafür bewundert werden nach dem ganzen lernen. Ich habe mir einen Platz im Krankenhaus ausgesucht, auf der Kinderneurologie Station, was durch mein fast ein Jahr vorheriges Kümmern wohl in Vergessenheit geraten war, denn nach fast 2 Stunden Orga und Papierkram wurde ich von der, keine Ahnung wie ihr Titel ist, Orgafrau auf eine innere Station gebracht, wo es nach alten Menschen und einem Gemisch aus Desinfektionsmittel und Urin roch gebracht. Mir wurde heiß und Tränen stiegen mir in die Augen, meine Oma war erst vor einigen Monaten gestorben, bei dem Gedanken an die bettlegerlichen zerbrechlichen Körper. In einem von mir selbst nicht bekannten Ton machte ich der Frau klar, dass ich auf dieser Station nichtmal einen Tag bleiben würde, wer sich mit Erwachsenenpflege auskennt würde jetzt nicken, ich wollte die Station für die ich mich beworben hatte. Ein paar ewige Treppen runter und nochmal runter und ein paar Gespräche und weitere Orga brachten mich dann auch zu meinem Ziel. Vielmehr als das die stellvertretende Stationsleitung sich mir annahm und ich sie gleich mochte weiß ich von dem Tag nicht mehr. Es waren wohl einfach zu viele Teize und zu viel innere Nervosität weshlab mein Gehirn diesen Tag wohl eng ausgesiebt hat.

14.10.15 01:42

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